Mitgliederrundschreiben Nr. 10/22.06.2010

1. Aromatisierte weinhaltige Getränke
2. Bio-Wein
3. Importeurs-Begriff
4. Nährwertkennzeichnung bei alkoholischen Getränken

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu 1: Aromatisierte weinhaltige Getränke
Im Rahmen der letzten Mitgliederversammlung wurde vom Vertreter der EU-Kommission erläutert, dass wir gehalten sind, bis zum Ende des Monats unsere Änderungswünsche, Anregungen, im Rahmen der Überarbeitung der VO 1601/91 für aromatisierte Weine der Kommission darzulegen. Folgende Punkte haben wir uns anlässlich der Aussprache notiert:
1. Die Toleranzen bei der Angabe des Alkoholgehaltes sollten entsprechend angepasst werden und 0,5 % betragen.
2. Die Möglichkeit eines Zusatzes von SO2 sollte positiv geregelt werden.
3. Bei der Etikettierung sollte die Möglichkeit der Angabe von mehreren Aromen erlaubt werden. Art. 8 Abs. 3 erlaubt derzeit nur die Angabe des wichtigsten verwendeten Aromas.
4. Die Verwendung von Drittlandswein zumindest bei der Verarbeitung aromatisierter Cocktails sollte in jedem Fall erhalten bleiben.
5. Keine Veränderungen bei der Definition der Kategorien, dies gilt insbesondere für den Begriff „Glühwein“.

Es stellen sich des Weiteren folgende Fragen:
1. Sollte eine Grenze festgelegt werden, um wie viel % sich der Alkoholgehalt des Endproduktes erhöhen darf, wenn in Alkohol aufgelöste Aromen zum Einsatz kommen?
2. Sollte in dem Bereich der aromatisierten weinhaltigen Getränke ein eigener Katalog önologischer Verfahren zur Anwendung kommen oder hat sich die bisherige Praxis bewährt?

Ich bin Ihnen dankbar, wenn Sie Ihre Anmerkungen oder Wünsche bis Montag, 28. Juni 2010 zur Weitergabe an die Kommission, der Geschäftsstelle übersenden.

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