Gemeinsames Mitgliederrundschreiben 1/07.02.2012

 

Allergenkennzeichnung bei Wein

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir übersenden Ihnen beiliegend einen Zwischenbericht des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zu Ihrer weiteren Information in der Sache.

Zusammengefasst gilt Folgendes:
1.
Weine, die vor dem 30.06.2012 in den Handel gebracht oder etikettiert wurden, dürfen nach Auffassung des Bundesministeriums bis zur Erschöpfung der Bestände abverkauft werden. Das Ministerium klärt weiter die Frage ab, ob die Formulierung „vor dem 30.06.2012 in den Handel gebracht“ so ausgelegt werden kann, dass hiervon alle Weine erfasst sind, die aus Trauben hergestellt wurden, die vor dem 30.06.2012 geerntet wurden.
2.
Kasein, Eieralbumin Lysozym müssen nur auf dem Etikett als Allergene angegeben werden, wenn diese Stoffe im Endprodukt vorhanden sind. Die Verpflichtung entfällt damit, wenn die Stoffe im Wein/Sekt nicht nachweisbar sind.
Wegen der Nachweismethode besteht auf EU-Ebene sowie Länderebene in Deutschland noch Abstimmungsbedarf.
3.
Im Hinblick auf die Etikettierungsfrage weiß das Ministerium um den Handlungsdruck in den Unternehmen und will dies so schnell als möglich verbindlich mitteilen.
4.
Daneben wird auf europäischer Ebene die Frage eines Piktogramms weiter verfolgt.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Peter Müller
Geschäftsführer

 

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