Mitgliederrundschreiben 8/04.09.2012

Verwendung von Drittlandweinen für die Getränke der Verordnung 1601/91

Sehr geehrte Damen und Herren,

bereits im April hatten wir das Bundesministerium um Klarstellung ersucht, ob in Deutschland schon nach jetziger Rechtslage Drittlandsweine für die Erzeugnisse der VO 1601/91 verwendet werden können. Nachdem wir erfahren hatten, dass eine solche Praxis bereits in einigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union geduldet wird, war hier eine Klarstellung notwendig, um Wettbewerbsnachteile für die Unternehmen zu vermeiden und insbesondere auch unter dem Gesichtspunkt der Rechtssicherheit. Wie uns nunmehr das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mitteilt, hat eine Aussprache im Kreise der Länderreferenten für Wein am 9. August 2012 ergeben, dass zur Herstellung aromatisierter weinhaltiger Getränke Drittlandsweine unbeanstandet verwendet werden können.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Peter Müller
Geschäftsführer

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