Mitgliederrundschreiben 2013

Mitgliederrundschreiben 6/08.04.2013

1. Fragebogen der Kommission zu EMCS
2. Aromatisierte weinhaltige Getränke und SO2
3. OIV – Weltkonjunkturbericht
4. OIV: Datenbank über geografische Angaben/Rebsorten
5. Registrierung von Lebensmittelexporteuren – China
6. Bericht der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat über die Erfahrungen bei der Durchführung der Reform des Weinsektors
7. Verbrauchsteuererhöhung in Großbritannien

Sehr geehrte Damen und Herren,

Zu 1: Fragebogen der Kommission zu EMCS
Die Europäische Kommission hat auf ihrer Internet-Seite einen Online-Fragebogen eingestellt, mit dem sie Erfahrungen mit dem EMCS-System abfragt. Der Fragebogen kann unter folgendem Link bis zum 12. April 2013 online ausgefüllt und beantwortet werden. http://ec.europa.eu/yourvoice/ipm/forms/dispatch?form=11522003 Die Antworten werden für die Erstellung eines Berichtes der Europäischen Kommission über die Einrichtung und den Betrieb von EMCS verwendet. Da solche Berichte auch Auswirkungen auf die Abschätzung der Kommission für ein weiteres Vorgehen haben, empfiehlt sich grundsätzlich eine Teilnahme.

Zu 2: Aromatisierte weinhaltige Getränke und SO2
Bei der Herstellung aromatisierter weinhaltiger Getränke der VO 1601/91 ist der Zusatz von SO 2 in den Regularien nicht vorgesehen und die Zugabe ist daher bei der Herstellung dieser Produkte in einigen Mitgliedstaaten der EU, wie z.B. Deutschland, untersagt. Allerdings ist SO2 als Bestandteil der Produkte der VO 1601/91 erlaubt, wenn der Stoff im Rahmen des sog. „carry-over“, § 11 Abs. 7 WeinVO, in das Endprodukt gelangt ist. Unser Dachverband, das Comité Vins, tritt nunmehr dafür ein, die Zugabe von SO 2 zu den Kategorien der VO 1601/91 bis zur Höchstmenge, die für Wein geregelt ist, ausdrücklich zu erlauben. Tatsächlich macht es keinen Sinn, die Zugabe z.B. in Deutschland zu untersagen, wenn dies nicht in allen Mitgliedstaaten der EU gleichbehandelt wird und darüber hinaus nicht nachweisbar ist, wie das im Endprodukt vorhandene SO2 in selbiges gelangt ist. In diesem Sinne haben wir das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz angeschrieben und darum nachgesucht, die Initiative des Comité Vins zu unterstützen.

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